Ich brauche mein gesundes Frühstück am morgen. Gekaufte Haferflocken kommen nicht in Frage – denn die sind erhitzt und haben einen schlechten Sättigungswert im Gegensatz zu frischen Hafer. Also haben wir, sicherlich etwas verrückt, unseren Handflocker eingepackt – ein super Teil (Link zu Anna) – aber mit 2,5 kg auch superschwer und unhandlich. Das Ding wiegt einfach nur und nimmt unheimlich Platz weg.

Online gibt es fast alles

Also komme ich auf die Idee mal online zu schauen, ob es nicht auch kleinere Geräte gibt – wir sind doch sicher nicht die einzigen die sich vollwertig und gesund  ernähren wollen auf reisen. Gesucht und gefunden – es gibt sehr kleine Handmühlen. Naja, da wir aber noch keine festen Unterkünfte haben kann ich auch nicht einfach eine bestellen – also suche ich eine, die ich in Berlin noch käuflich erwerben kann.

In der Weltstadt Berlin aber auch

Ich finde tatsächlich ein Geschäft in Berlin (nennt sich selbst: Größtes Naturkaufhaus in Deutschland) welches Handmühlen da hat. Leider haben Sie die kleinste nicht da – ich erfahre aber, dass sie diese nicht mehr im Sortiment haben, weil sie wohl schlechte Erfahrungen mit der Verarbeitung  gemacht haben.

Frisch gemahlenes Getreide am Morgen

Es ist nun ein Modell geworden, welches so groß ist wie eine 1,5 Liter Flasche und nur 1 kg wiegt und vor allem gut verstaubar ist, weil handlicher. Das erste Frühstück am Morgen hat mit 4 min Mahl-üzeit für zwei Vollkorn-Hafer-Frühstücke sehr gut geklappt und steht einer maschinellen Getreidemühle absolut nichts nach. Es ist halt nichts für eilige – aber wir haben ja Zeit.

Hier gibt es übrigens unsere: Kornkraft Fabula und eine Übersicht über die Handmühlen: Hier klicken.

Zeitdruck vor Abfahrt in München

Als ich die neue Handmühle in Berlin erwarb, haben wir dann versucht in Berlin noch ein Paket aufzugeben und stellen fest, dass die Post (zumindest da wo wir waren) schon um 18:30 (in der Weltstadt Berlin! – in der Kleinstadt Kiel hat die Post bis 19:00 Uhr auf) schließt – also schleppen wir den 2,5 kg schweren Flocker noch nach München. Früh vor abfahrt des Zuges gebe ich dann bei der Post noch den Flocker auf – aber uns läuft die Zeit davon. Erst einmal den Faltmechanismus der Post-Kartons verstehen und alles beschriften und einpacken. Einige Zeit später stehen plötzlich 8 Leute vor dem Schalter und es sind noch 23 min bis zur Zugabfahrt. Ich frage mich durch und erkläre meine Situation – die Leute lassen mich vor. Eine einzige – und zwar kein Deutscher sondern eindeutig ein Frau mit ausländische Wurzeln – meinte, das könne ja jeder behaupten – zum Glück findet sie aber keine Personen in der Schlange die ihr beipflichten. Der Stress wird größer und die Postbeamten arbeiten so gemütlich wie immer. Ich komme dran und stürme raus.

Acht Minuten vor Abfahrt sind wir am Gleis, unseren Wagon gibt es zu Anfangs nicht – man hat die falsche Nummer angeklemmt – Tabea stellt fest, dass die Fahrradstellplatznummern aber stimmen. Also alles in Windeseile rein und drinnen – tja was uns dort erwartet ist eine andere Geschichte, die findet ihr später hier (noch nicht geschrieben).

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